Die echte Grippe, auch Influenza genannt, kann schwere Erkrankungen verursachen. Eine jährliche Grippeschutzimpfung kann das Erkrankungsrisiko senken und vor schweren Verläufen schützen. In der Praxis Dr. Katharina Rating beraten wir Sie persönlich zu Ihrem Impfschutz.
Mit der kalten Jahreszeit beginnt auch die Zeit, in der sich Influenzaviren verstärkt verbreiten. Besonders für ältere Menschen, chronisch Erkrankte und Personen mit geschwächtem Immunsystem kann eine Infektion eine erhebliche Belastung darstellen. Deshalb lohnt es sich, den eigenen Impfschutz frühzeitig zu überprüfen.
Grippe und Erkältung sind unterschiedliche Erkrankungen
Im Alltag wird eine Erkältung häufig als „Grippe“ bezeichnet. Die echte Influenza wird jedoch durch andere Viren ausgelöst und kann deutlich schwerer verlaufen.
Typisch sind ein plötzliches Krankheitsgefühl, Fieber, Husten sowie Kopf- und Gliederschmerzen. Auch eine ausgeprägte Erschöpfung kann auftreten. Nicht alle Erkrankten entwickeln sämtliche Symptome. Zu den möglichen Komplikationen gehören beispielsweise Lungenentzündungen oder eine Verschlechterung bestehender Erkrankungen.
Die Grippeschutzimpfung richtet sich gegen Influenza. Sie schützt nicht vor gewöhnlichen Erkältungen oder allen anderen Atemwegsinfektionen.
Warum wird jährlich geimpft?
Influenzaviren verändern sich fortlaufend. Deshalb wird die Zusammensetzung der Impfstoffe regelmäßig an die voraussichtlich zirkulierenden Virusvarianten angepasst. Zudem lässt der Impfschutz mit der Zeit nach.
Eine Impfung aus dem vergangenen Jahr bietet daher für die kommende Saison keinen verlässlichen Schutz. Für Menschen, denen die Grippeschutzimpfung empfohlen wird, ist eine jährliche Auffrischung wichtig.
Auch die aktuelle Impfung verhindert nicht jede Erkrankung. Ihre Wirksamkeit hängt unter anderem von den zirkulierenden Viren, dem Alter und dem Gesundheitszustand ab. Sie kann jedoch das Risiko einer Influenza und ihrer schweren Folgen verringern.
Für wen ist die Impfung besonders wichtig?
Die Ständige Impfkommission empfiehlt die jährliche Grippeschutzimpfung insbesondere für:
- Menschen ab 60 Jahren
- Personen mit bestimmten chronischen Erkrankungen oder einer Immunschwäche
- Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel, bei bestimmten Grunderkrankungen bereits früher
- Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen
- Menschen mit erhöhtem beruflichem Ansteckungsrisiko, beispielsweise medizinisches Personal
- Personen, die durch engen Kontakt besonders gefährdete Menschen anstecken könnten
Ob eine Empfehlung auf Sie zutrifft und welcher Impfstoff geeignet ist, klären wir im persönlichen Gespräch.
Wann ist der passende Zeitpunkt?
Die Impfung sollte möglichst vor Beginn der Grippewelle erfolgen. Ein geeigneter Zeitraum liegt im Herbst, ab Oktober bis Mitte Dezember. Der Impfschutz entwickelt sich in der Regel innerhalb von etwa zehn bis vierzehn Tagen.
Wenn Sie diesen Zeitraum verpasst haben, kann eine spätere Impfung weiterhin sinnvoll sein. Sprechen Sie uns auch dann gern an.
Verantwortung für sich selbst und andere
Wer sein eigenes Erkrankungsrisiko verringert, kann auch dazu beitragen, besonders gefährdete Menschen im persönlichen Umfeld zu schützen. Ein vollständiger Schutz vor Ansteckung und Weitergabe ist durch die Impfung allerdings nicht garantiert.
Ergänzend bleiben einfache Maßnahmen sinnvoll: regelmäßiges Händewaschen, Lüften und das Vermeiden enger Kontakte bei akuten Krankheitssymptomen.
Wir beraten Sie zu Ihrem Impfschutz
Sie möchten wissen, ob die Grippeschutzimpfung für Sie empfohlen ist, oder haben Fragen zu Verträglichkeit und möglichen Nebenwirkungen? In der Praxis Dr. Katharina Rating nehmen wir uns Zeit für Ihre Anliegen.
Sprechen Sie uns gern an und bringen Sie Ihren Impfpass mit. Gemeinsam prüfen wir, wie Sie für die kommende Grippesaison vorsorgen können.